Eee PC 4G (701) Kurztest

Der ASUS Eee PC. Easy to Learn, Easy to Work, Easy to Play.

Wer auf der Suche nach einem ultramobilen Notebook zu einem günstigen Preis ist, sollte sich den ASUS Eee PC unbedingt einmal genauer anschauen.

In dem folgenden Kurztest will ich einmal meine ersten persönlichen Eindrücke von dem Gerät schildern.

Ich verwende den „EeePC 4G“ mit folgenden technischen Daten:

  • Display: 7’’ (Auflösung: 800×480)
  • CPU & Chipsatz: Intel
  • Standard Betriebssystem: Linux
  • Kommunikation: 10/100 Mbps Ethernet
  • WLAN: WLAN 802.11b/g
  • Arbeitsspeicher: 512MB, DDR2 (aufgerüstet auf 1GB)
  • Festplatte: 4GB S.S.D. (Solid-State Disk – Flashspeicher)
  • Web-Cam: Integrierte 0.3 Megapixel Web-/Videokamera
  • Audio: Hi-Definition Audio, 2 Stereolautsprecher und Mikrofonanschluss integriert
  • Akku: 4 Zellen (5200 mAh)
  • Abmessungen & Gewicht: 22.5 x 16.4 x 2.15~3.5 cm, 920 Gramm

Zum Lieferumfang gehören:

  • ASUS Eee PC 4G
  • ASUS Netzteil (100-240V)
  • ASUS Support DVD
  • Neoprenschutzhülle

Schon vor dem Kauf war mir klar, das ich als Betriebssystem Windows XP installieren werde. Alle erforderlichen Treiber findet man auf der mitgelieferten DVD und im Handbuch eine Anleitung zur Installation und späteren Optimierung. Auf die Details der Installation per USB-Speicherstick werde ich in einem späteren Beitrag noch einmal genauer eingehen.

Mit dem Eee PC lässt sich unter Windows sehr gut und flüssig arbeiten. Der verbaute Intel Celeron M 353 Prozessor ist intern auf 630MHz getaktet (Standardtakt: 900Mhz).

512MB Arbeitsspeicher reichen eigentlich für Windows XP aus, doch da Arbeitsspeicher momentan so günstig ist und es sich um Standard DDR2 200pin SO-DIMM handelt, empfehle ich eigentlich jedem auf 1GB aufzurüsten. Das Mainboard mit Mobile Intel 910GML Express Chipset unterstützt im übrigen auch einen 2GB Riegel.

4GB für die SSD hören sich erst wenig an, lassen sich aber durch ein mit nLite optimiertes Windows XP gut nutzen. Ab 1GB Arbeitsspeicher kann man sogar auf die Auslagerungsdatei ganz verzichten oder sie zumindestens verkleinern. Eine komplette Windows-Installation mit allen erforderlichen Treibern belegt dann nur rund 650MB Speicherplatz. Somit ist noch ausreichend Platz für andere Anwendungen.
Der intergrierte Cardreader unterstützt auch die neuen SDHC-Cards, die mittlerweile bis zu 16GB Speicherkapazität bieten (Stand: Januar 2008). Wer also mehr Speicherplatz benötigt, muss nicht gleich zu einer externen USB-Festplatte greifen.

Das Keyboard ist schon alleine wegen seiner Grösse etwas gewöhnugsbedürftig, doch man kommt schnell damit zurecht. Es bietet einige Hot-Keys, z.B. für WLAN an/aus, Displayhelligkeit, Lautstärke usw. Das Touchpad hat eine praktische vertikale Scrollfunktion, die vor allem beim Surfen im Web oder in umfangreichen Office-Dokumenten sehr hilfreich ist.

An dem 7″ Display mit einer Auflösung von 800×480 Pixeln gibt es eigentlich nichts auszusetzen. Manchmal wünscht man sich eine etwas höhere Auflösung da man häufig zum scollen gezwungen wird, doch das ganze ist sicherlich auch eine Kostenfrage. Auf der rechten Seite des Eee PC befindet sich ein VGA-Port zum Anschluss eines externen Monitors.

Der Sound ist wie den meisten Notebooks nicht überzeugend. Für Windows Sounds, Spiele oder Internet Videos reicht er aber vollkommen aus. MP3’s sollte man sich besser über Kopfhörer anhören.

Die Akkulaufzeit liegt nach ersten Eindrücken je nach Anwendung im Durchschnitt bei ca. 3 Stunden im Dauerbetrieb mit eingeschaltetem WLAN und dem Display auf maximaler Helligkeit. Diese Zeit kann sicherlich noch verlängert werden, indem man ein anderes Energieprofil im Power Mangement benutzt oder sich ein eigenes Profil erstellt. Leider ist auf der ASUS DVD keine eigene Power Management Software vorhanden.

Der Eee PC wird im Dauerbetrieb auf der Unterseite doch recht warm. Den Lüfter hört man so gut wie gar nicht. Weitere Geräuschquellen gibt es nicht. Keine Festplatte, kein CD/DVD-Laufwerk. Leiser geht es nicht.

Fazit:
Es macht einfach Spass, mit dem Eee PC zu arbeiten. Hier kann man wirklich von einem Ultra Mobile PC (UMPC) sprechen. 3 USB2.0 Anschlüsse bieten genug Möglichkeiten zur Erweiterung. Die Verarbeitung insgesamt ist Top. Der Displaydeckel lässt sich leicht öffnen und wackelt oder wippt nicht. Die Schaniere zur Displayhalterung sind also sehr gut. Wenn man dazu noch den günstigen Preis sieht, kann man eigentlich nur eine klare Kaufempfehlung aussprechen!


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3 Responses to “Eee PC 4G (701) Kurztest”


  1. 1 Nightman 2. Februar 2008 um 20:20

    Nunja ich werde noch warten bis ein größeres Display dabei ist das man irgendeine 1024 Auflösung hat.

    So wäre mir das zu klein, gerade wenn man mal bissel Surfen will. einige Seiten sind schon auf 1024er Auflösung optimiert.

    Auch auf Windows XP kann man dort verzichten. Da macht sich Ubuntu Linux sicher genauso gut.

  2. 2 student 9. Oktober 2008 um 21:46

    also die kaufempfehlung kann ich nur bekräftigen. ich bin begeistert von dem preis-/leistungsverhältnis. für den preis ist das gerät für mich perfekt… auch wenn man sich mit der tastatur ein wenig zurechtfinden muss.


  1. 1 b4989d53737c Trackback zu 14. Mai 2008 um 16:02

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